Britischer Box Sextant
Kleiner britischer Taschen-Sextant für die Seefahrt
Verwendung
Als See-Sextant für grobe Ortsbestimmung. Zum Teil unerlaubt von Matrosen verwendet. Auch als Not-Sextant auf Rettungsbooten.

Hersteller
Fa. Stanley, London, England, 1911

Britischer Box Sextant
Um Meuterei zu erschweren war es bei der britischen Segelschifffahrt der Mannschaft streng verboten selbst Navigation zu betreiben. Daher durften Matrosen auch keine Sextanten besitzen. Diese ganz kleinen Box-Sextanten, die keine Ähnlichkeit mit normalen See-Sextanten haben, konnten leicht an Bord geschmuggelt und versteckt werden. Später wurden solche Box-Sextanten auch als Notausrüstung auf Rettungsbooten verwendet. Sehr kleiner See-Sextant mit zylindrischem Gehäuse (78mm Ø, 42 mm dick).

Mit aufgeschraubtem Deckel ist die Mechanik des Sextanten vollkommen abgeschlossen und geschützt. Zur Messung wird der Deckel am Boden des Gehäuses verschraubt und dient als Handgriff. Gehäuse und Mechanik aus Messing mit sehr genauen Silberskalen für Gradbogen und Nonius. Messwertablesung direkt am Gradbogen mit Nonius mittels eingebauter, schwenkbarer Lupe.
Antrieb des Schwenkarms mit dem Indexspiegel mittels Zahnsegment und Ritzel. Ein Universelles Schattenglas für Sonnen-Messungen, ohne Schattenglas für Sterne. Ausziehbares Teleskop mit geringer Vergrößerung. Horizontspiegel als Halbspiegel. Spezieller Schlüssel zum Nachjustieren des Horizontspiegels (3 Stellschrauben) direkt am Sextant
.

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