Erweiterter Box-Sextant
Kleiner britischer Taschen-Sextant für die Seefahrt
Verwendung
Als See-Sextant für grobe Ortsbestimmung. Zum Teil unerlaubt von Matrosen verwendet. Auch als Not-Sextant auf Rettungsbooten.

Hersteller
England, ca. 1900

Erweiterter Box-Sextant
Über die Notwendigkeit derart kleiner Taschen-Sextanten gelten dieselben Überlegungen wie für den einfachen Box-Sextanten. Bei fast gleichen Abmessungen und gleichem Messprinzip ist die Ausstattung dieses Sextanten etwas Aufwendiger und reichhaltiger.

Sehr kleiner See-Sextant mit zylindrischem Gehäuse (79 mm Ø, 46 mm dick).
Mit aufgesetztem Deckel (Bajonett-Verschluss) und verschlossenem Schieber beim Schlitz für die ausfahrbaren Schattengläser ist die Mechanik des Sextanten abgeschlossen und geschützt.

Zur Messung wird der Deckel am Boden des Gehäuses befestigt und dient als Handgriff.
Gehäuse und Mechanik aus Messing mit sehr genauer Silberskala.
Messwert-Ablesung direkt am Gradbogen mittels eingebauter dreh- und schwenkbarer Lupe.
Der Antrieb des Schwenkarms mit dem Indexspiegel erfolgt mittels Zahnsegment und Ritzel.
Zwei Schattengläser können einzeln oder gemeinsam in den Strahlengang eingeschwenkt werden.
Separates einschraubbares Teleskop mit verstellbarem Fokus und ca. 2-facher Vergrößerung.
Horizontspiegel als Halbspiegel.
Spezieller Schlüssel zum Nachjustieren des Horizontspiegels (3 Stellschrauben) direkt am Sextant.
Robuste Ledertasche zur Aufnahme von Sextant und Teleskop.
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